Hier waren wir nun, zwischen Containerschiffen und Schlepperbooten. Es war das Kontrastprogramm zu der Marina, in der wir die ersten Wochen in Fiji verbracht hatten. Dort war alles schön sauber und aufgeräumt gewesen. Es gab Draußenduschen, saubere Toiletten, Landstrom und unbegrenzt frisches Wasser. Hier gab es Dreck und rostiges Metall. Strom gab es keinen und Wasser war teuer und umständlich. Denn für die Anschlüsse gab es im ganzen Hafen nur zwei passende Schläuche, welche von einem Hafenmitarbeiter angeschlossen werden mussten und die meistens bereits von einem anderen Boot beansprucht wurden. Es gab zwar Toiletten und sogar Duschen doch von denen berichte ich lieber nicht… Dieser Hafen war kein guter Ort für ein Segelboot. Und doch fühlten wir uns, als würden wir hier hin irgendwie besser passen als in die schicke Marina mit ihrem teuren Restaurant und den gut situierten Yachtbesitzern.
Wir waren zwar einen Tag vor den geplanten Schweißarbeiten in den Hafen gekommen um für diese alles vorbereiten zu können, doch die verworrene Fiji-Bürokratie hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Machte aber nichts, denn unser Schweißer Kali tauchte eh erst irgendwann nachmittags auf und so nutzen wir den gewonnen Vormittag. Tom räumte alles aus dem Cockpit1 heraus, baute das Verdeck ab, klebte ab, verhing alles bestmöglich mit Folie und fing an die alten, verrosteten Bleche weg zu flexen. Die wichtigste Arbeit betraf die Bleche der Auflage, auf der normalerweise der Deckel zum Motorraum liegt. Die neuen Bleche hatten wir bereits auf der anderen Seite der Stadt in einem Baumarkt besorgt und als Kali dann endlich gutgelaunt vor uns stand, konnte er gleich mit dem schweißen loslegen. Wir freuten uns, denn er arbeitete schnell und sauber. Seine Schweißnähte waren kein Vergleich zu den unförmigen Würsten des Schweißers in der Marina. Wir hätten uns also ganz entspannt zurück lehnen und genießen können, dass mal jemand anderes die Arbeit für uns übernimmt. Doch Tom machte diese Untätigkeit nervös. Er tigerte durchs Boot und lugte ständig raus zu Kali der auf unserem Motor stand und dessen Körper den Durchgang nach draußen vollends versperrte.
Nach ein paar Stunden beschloss er, dass er für diesen Tag fertig sei. Für den nächsten Tag versuchten wir es nochmal und vereinbarten, dass er gleich morgens kommen soll. Denn durch den verlorenen halben Tag wurde die verbleibende Zeit bereits knapp.
Er tauchte nicht morgens auf. Am späten Vormittag erhielten wir eine Nachricht, seinem Sohn ginge es nicht gut und er würde heute nicht kommen können. All zu sehr waren wir nicht überrascht. Termine mit Fijis klappen selten wie vereinbart. Und dafür haben sie immer die aller besten Gründe! Leider konnten wir uns einen Tag Stillstand nicht leisten, denn Kali blieb nun nur noch ein weiterer Tag bevor er wieder in der Gasfirma arbeiten musste und damit keine Zeit mehr für unsere Lola hatte. Tom beschloss also selber weiter zu machen. Schweißgerät, -Helm und Elektroden hatte Kali zum Glück da gelassen. Er brauchte nur ein paar Versuche, bis er den Umgang mit dem Gerät raus hatte und stellte erfreut fest, dass sich seine Schweißnähte niveaumäßig zwischen denen von Kali und denen des Schweißers aus der Marina bewegten. Ich widmete mich in der Zeit dem Motorraumdeckel, der zum Glück nicht mehr brauchte als ein bisschen Liebe.
Am Abend waren wir zwar ein gutes Stück Voran gekommen aber hofften dennoch sehr, dass Kali am nächsten Tag wieder kommen würde. Es gab noch so viel zu tun! Leider mussten wir mit Ablauf des Wochenendes den geliehenen Generator wieder zurück geben und standen erneut ohne Strom da. Doch auch dieses Problem löste sich.
Tom unterhielt sich abends mit ein paar Crew-Mitgliedern des Schlepperbootes, welches gleich neben uns fest gemacht war und siehe da: sie produzieren mit ihren Generatoren genug Strom um uns mit zu versorgen. Sie versicherten uns, für den nächsten Tag ein Kabel rüber zu legen.
Auch Kali schrieb uns, dass er am nächsten Tag wieder kommen werde. Wir vereinbarten sieben Uhr und tatsächlich war er um acht da. Gutgelaunt wie eh und je machte er sich wieder an die Arbeit. Doch im Gegensatz zum ersten Tag lief er diesmal nicht auf Hochtouren. Seine Arbeit sah auf einmal sehr unsauber aus und nachdem das Cockpit soweit fertig gestellt war, hatte er keine Lust mehr auf die restlichen Arbeiten. Dafür erzählte er uns, wie gerne er und seine Freunde zusammen Alkohol trinken würden.
Ich finde es erstaunlich und auch ein bisschen inspirierend. Für die verantwortungsvolle Arbeit die er in der Gasfirma verrichtet, wird er alles andere als gut bezahlt. Wir haben ihn für drei Tage Arbeit einen halben Monatslohn versprochen. Wir wollten ihn so motivieren, die Arbeiten gewissenhaft und vollständig zu erledigen. Doch ein entspanntes Wochenende war ihm wichtiger. Prioritäten die ich respektiere. Dennoch, für uns war es doof. Da veranstalten wir diesen ganzen Zirkus und können die Schweißarbeiten wieder zu keinem Abschluss bringen.
Das verrostete Blech unter der Winsch2 musste also nochmal warten und die Löcher in der Fußreling3? Die reicht es auch zu spachteln, beschlossen wir.
Während Kali mit uns fertig war, liefen für uns die Arbeiten jetzt erst wieder richtig an. Die offenen Stellen mussten in mehreren Durchläufen mit Primer beschichtet, teilweise gespachtelt, gesealert und am Ende neu lackiert werden. Außerdem mussten wir unser Boot wieder von dem Flexstaub befreien, der trotz Planen wirklich überall war. Der komplette Saloon war von einer schwarzen Schicht bedeckt, genau wie der Motorraum der zwangsläufig leider die ganze Zeit offen lag und jetzt eine zeitaufwändige Tiefenreinigung nötig hatte. Am Ende blieben wir ganze zwei Wochen in Lautokas Frachthafen.
Das erste mal Kava
Am Abend unseres vierten Tages kam ein Crewmitglied des benachbarten Schlepperbootes vorbei und lud uns ein mit ihnen Kava zu trinken.
Das Kavatrinken hat in Fiji lange Tradition. Es ist ein wichtiger Teil ihrer Kultur und einer der wenigen, ursprünglichen Bräuche, die nach der turbulenten Vergangenheit auf der heute industrialisierten Hauptinsel noch gelebt wird. Kava ist in Fiji allgegenwärtig. Auf den Bauernmärkten, in Bars, in ihren Erzählungen und ihren Witzen. Wer Fiji besucht kommt um dieses Getränk nicht herum. Wir haben schon viel davon gehört. Geschichten die uns Inselbewohner mit leuchtenden Augen erzählten und die vom Zusammenkommen mit Freunden und Familien, von Festen und langen Nächten handeln. Und Geschichten von Inselbesuchern die von Übelkeit, teuren Marktbesuchen und dem Geschmack nach Matschwasser erzählen.
Kava wird aus einer getrockneten Wurzel gewonnen, die gemahlen und anschließend mit Wasser ausgespült wird. Der Sud, den man aus Kokosschalen trinkt, soll eine leicht beruhigende Wirkung haben die einen entspannen und am Ende gut schlafen lässt. Als jemand der schon verschiedenste Rauscherfahrungen gemacht hat, habe ich mich sehr auf das erste mal Kava gefreut. Wie es sich wohl für mich anfühlen wird? Hoffentlich vertrage ich es. Macht mich doch das Gras, welches ich früher so gerne geraucht habe, heute nur noch paranoid. Wer weiß also wie ich auf Kava reagiere. Zu meiner Neugier stahl sich auch ein Gefühl von Respekt.
Wir aßen noch schnell etwas zu Abend, denn Kava auf nüchternen Magen war bestimmt keine gute Idee. Anschließend kletterten wir über die ölige Reling auf unser Nachbarboot. Vorne auf dem Deck saßen bereits ein Dutzend Männer. Manche auf Stühlen, manche zwischen Reling und Traktorreifen die außen am Rumpf angebracht waren und eine nette Sitzgelegenheit schufen. Als wir kamen standen die Männer sofort von ihren Stühlen auf um sie uns anzubieten, doch wir lehnten dankend ab und suchten uns einen Platz auf der Reling.
An der Spitze des Decks saßen zwei junge Fijianer, vor ihnen eine große, blaue Plastikwanne gefüllt mit einer grau-braunen Flüssigkeit und zwei kleinere Plastikbehälter. Die Jüngsten in der Runde sind für die Zeremonie verantwortlich. Sie waschen frisches Pulver aus wenn der Sud leer geht, holen neues Wasser und füllen die Kokosschalen die sie anschließend an ihre Sitznachbarn ausgeben.
Sobald wir uns gesetzt hatten reichte mir der Junge mit einem schüchternen Lächeln eine volle Kokosschale. Die darin schwimmende Flüssigkeit roch fast neutral. Ich setze die Schale an die Lippen und trank den Inhalt in einem Zug während die Männer um mich herum in die hohlen Hände klatschen. Als nächstes bekam Tom eine Schale, dann machte sie auch bei den anderen die Runde. Als letztes tranken die zwei Jungen selbst. Ich hatte mir den Geschmack deutlich unangenehmer vorgestellt und hatte keine Probleme mit den anderen mitzuhalten. Schnell hatte man uns in Gespräche über Gott und die Welt verwickelt, welche nur kurz dafür aber stetig unterbrochen wurden um wieder eine Schale Kava zu leeren. In einem unglaublichen Tempo läuteten die Alten neue Runden, durch das Klatschen in die hohle Hand ein. Ich bekam als erstes, Tom als zweites. Das Klatschen der Anderen ist ein Zeichen von Respekt und Teil der Zeremonie. Doch ich bemerkte schnell, dass die anderen weit weniger eifrig beklatscht wurden als wir. So ging es Runde um Runde und die Stunden vergingen. Es war überraschend gemütlich wie wir da saßen, auf einem rostigen, öligen Schiff in einem dreckigen Hafen der von hellen Scheinwerfern erleuchtet war. Einmal bekam einer der Männer einen Anruf. Nachdem er aufgelegt hatte erhob er sich stöhnend. Er hob kurz die Hand zum Gruß, dann wankte er über das Boot, kletterte mühevoll auf das nächste Schiff und erklomm die Stufen zum Steuerraum. Ein paar der anderen Fijis folgten ihm. Auch sie torkelten leicht.
Fragend sah ich meinen Sitznachbar an. „Die müssen nochmal raus, ein Containerschiff in den Hafen schleppen“, erklärte er mir.
Als wir uns verabschiedeten war es schon ziemlich spät. Wir fühlten uns müde aber gut. Und obwohl wir an diesen Abend Unmengen getrunken hatten, blieb jegliche Rauschwirkung aus. Ich wunderte mich über die torkelnden Fijis. Ob Kava auf sie eine andere Wirkung hat? Und ob sie in diesem Zustand noch schwere Maschinen bedienen sollten?
Als wir mit leicht flauen Mägen ins Bett fielen, konnte ich kaum noch meine Augen offen halten.
Diese Nacht schlief ich durch. Das erste Mal seit wir vor über zwei Monaten in Fiji angekommen sind. Ich habe nicht geträumt und als ich aufwachte, fühlte ich mich so erholt wie schon lange nicht mehr.
Das zweite mal Kava
Auch für den nächsten Abend waren wir wieder zum Kava trinken eingeladen worden. Die Crews der Schlepperboote arbeiten und leben immer zwei Wochen am Stück auf den Booten, bevor sie wieder zwei Wochen frei haben. In dieser Zeit müssen sie auf Abruf verfügbar sein und dürfen offiziell das Hafengelände nicht verlassen. Sich abends mit den anderen Crews zusammen zu setzen ist ein willkommener Zeitvertreib. Ich freute mich den ganzen Tag auf den Abend und ganz besonders auf die anschließende Nacht.
Die Zusammensetzung der anwesenden Männer war ein wenig anders wie am Vorabend aber die jungen Fijianer waren die selben. Auch diesmal war die Kapitänin und die Co-Kapitänin des Bootes nicht dabei. Schade, ich hätte mich gerne mit diesen zwei jungen Frauen unterhalten. Auf mein Nachfragen erfuhr ich, dass die beiden wohl einfach keine großen Kava-Fans sind. Aber das bedeute nicht, dass es mehr ein „Männerding“ sei, denn normalerweise wird das Kavatrinken ja innerhalb der Familie oder im Freundeskreis zelebriert.
Diesmal saßen wir sogar noch länger auf dem fremden Boot. Als ich auf die Toilette musste begleitete mich einer der Männer und gab mir anschließend eine Tour. Es war beeindruckend groß. Jedes Crew-Mitglied hat ein eigenes kleines Zimmer. Es gibt eine große Küche, einen großen Gemeinschaftsraum und eine Kammer mit zwei großen Waschmaschinen. Alles sehr funktionell, nicht gemütlich aber irgendwie stimmig.
„Möchtest du den Motorraum sehen?“, fragte der Mann. Ich nickte und er führte mich durch eine Tür und eine steile Treppe hinab. Mit jeder Stufe wurde es lauter und wärmer. Als wir unten ankamen staunte ich nicht schlecht. „Motorraum“ war ziemlich untertrieben, vielmehr erinnerte mich der Raum in dem wir standen an eine Halle. In zwei Ecken stand etwas das aussah wie unser Motor, nur in etwa der vierfachen Größe. Es sind die Generatoren, die ununterbrochen laufen um das Schiff mit Strom zu versorgen. Oben, in der großen Runde hatte ich einmal gefragt, ob sie denn gar kein Solar hätten. Auf die Frage hin hatten die Männer gelacht. Als ich nun die zwei großen Generatoren sah, verstand ich wieso. Um diese durch Solarpaneele ersetzen zu können, dafür würde der Platz an Deck nicht reichen.
Der eigentliche Motor war für mich erst gar nicht als Motor zu erkennen. Er zog sich durch die ganze Länge des Raums, mit vielen Klappen und Unterteilungen. An diesen Raum grenzte ein weiterer an. Hier standen zwei riesige, runde Kessel aus denen jeweils ein Rohr nach oben ragte. Ich fragte nach der Funktion, doch mir fehlte das englische Vokabular um aus seiner Antwort schlau zu werden. (Anmerkung von Tom: Hierbei handelte es sich wohl um die Getriebe die gleichzeitig auch die Ruder enthalten. Ein ziemlich abgefahrenes System wo die Ruderblätter kreisförmig angeordnet sind und eher wie große Hexler aussehen. So ist das Schiff maximal flexibel in seinen Bewegungen und kann sich in jede Richtung ganz einfach steuern lassen.)
Im Kontrollraum hing ein großes Paneel mit vielen kleinen Lämpchen. „Öldruck“ und „Temperatur“ stand darauf, darunter die englische Übersetzung. „Das ist ja auf Deutsch“, sagte ich überrascht. Auf dem oberen Rand des Paneels konnte ich eine Adresse aus Baden-Württemberg ausmachen. Der Mann lächelte. Das Boot sei ursprünglich aus Deutschland, war dann lange in den Niederlanden, anschließend im Irak und sei dann schließlich hier in Fiji gelandet, erzählte er mir.
Die Ausmaße dieses Bootes hatten mich schwer beeindruckt. Aber klar, immerhin mussten sie in der Lage sein riesige Containerschiffe zu schleppen. Ich musste an die großen Frachtschiffe mit all ihren Ladungen denken. Unzählige von Konsumgütern die jederzeit die Welt umreisen um von einem ins nächste Land gebracht zu werden. Wenn man darüber nachdenkt wird einem schon schwindelig aber wie viel da jeweils nochmal dranhängt überragt die eigene Vorstellungskraft. Dass in diesem kleinen Hafen, in diesem kleinen Land zwei Boote jeweils zwei riesige Generatoren 24/7 laufen haben frustriert mich.
Wir saßen diesmal noch länger zusammen als am Vorabend. Wir tranken gemeinsam Kava bis es kein Pulver mehr gab. Als die letzte Schüssel geleert war standen die meisten Männer auf und verabschiedeten sich. Doch ein paar der Jüngeren wollten noch nicht Schluss machen. Sie beschlossen in die Stadt zu fahren. Es war zwar schon weit nach Mitternacht doch es gibt wohl einen Kiosk der die ganze Nacht geöffnet ist. Sie luden uns ein mit zu kommen doch wir lehnten dankend ab. Wir wollten ins Bett. „Okay. Aber ihr könnt immer zu uns kommen, wenn ihr seht, dass wir zusammensitzen!“, boten uns die Jungen noch an.
Ich freute mich schon richtig auf das Schlafen, beziehungsweise auf das Aufwachen am nächsten Morgen. Leider hielt das Kava diesmal nicht was es versprach. Ich wachte zwei mal auf und träumte viel. Am nächsten Morgen fühlte ich mich nicht erholt. Im Gegenteil, ich fühlte mich gerädert. Ich war enttäuscht. Aber vielleicht war es auch ganz gut so. An diesem Tag verspürte ich kein Bedürfnis abends wieder Kava zu trinken.
Lola ist unser Zuhause
Die Tage vergingen und wir waren lägst wieder in unsere Arbeitsroutine gefallen. Auch im Hafen hatten wir uns ganz gut eingelebt. Ich hatte mich an die schlechte Luft, den ständigen Geräuschpegel und die hellen Lichter in der Nacht gewöhnt. All das störte mich nicht mehr.
Eines Abends lud uns der Australier, der uns den Generator geliehen hatte, zu sich nach Hause ein. Statt dem angekündigten „Barbeque“ gab es Bier und Wein und es wurde ein äußerst netter Abend. Als wir von diesem wieder zurück kamen und auf das Security-Häuschen zu fuhren, überkam mich ein Gefühl von Geborgen- und Vertrautheit. Ich war überrascht von diesen Gefühlen und realisierte das erste Mal, wie sehr Lola inzwischen zu unserem Zuhause geworden ist. Das Spannende dabei ist, dass damit auch jeder Ort an dem sie liegt zu einem temporären Zuhause wird. Egal wie unwirtlich er vielleicht sein mag. Was für eine besondere Art des Reisens.
PS: Für den unwahrscheinlichen Fall, dass das hier jemand liest, der selbst auch plant in den Frachthafen zu kommen: Überlegt euch gut, ob es das Wert ist.
Bei der Abrechnung nämlich erfolgte eine böse Überraschung. Neben dem uns bekannten Tagessatz stand auf der Rechnung noch eine „Ausländergebühr“ von über 700$. Diese Gebühr fällt wohl bei jedem Boot an, das nicht unter fijianischer Flagge fährt. Wir waren total geschockt, denn davon hatte uns niemand etwas gesagt. Unsere Unwissenheit konnte die Kassiererin verständlicherweise nicht akzeptieren. Am Ende wandten wir uns an den Hafenmeister der uns die Gebühren zum Glück erließ.
Für die Nicht-Segler:innen:
1 Der Aufenthaltsort an Deck, von dem man das Boot aus steuert
2 Eine Seilwinde über die man die Leinen der Segel führt
3 Leiste an den Rändern des Decks welche sich um das komplette Boot zieht. Eine Reling auf Höhe der Füße also







